„Schneidet mir den Arm ab… bitte…“ schrie der kleine Lucas… bis zu dem Moment, als seine Kinderfrau den Gips öffnete und entdeckte, was seine Stiefmutter darin versteckt hatte. 😱 😨
Der heftige Regen prasselte gegen die großen Fenster des Hauses. Im Zimmer lag ein schwerer Geruch von Schweiß, feuchtem Gips und Medikamenten. Lucas’ rechter Arm steckte in einem riesigen weißen Gipsverband. Seine Hand war stark angeschwollen, seine Finger waren rot und gespannt, als würden sie nicht mehr zu seinem Körper gehören. Der Junge war schweißgebadet, weinte ununterbrochen und bekam kaum Luft.
— Papa… es tut so weh… mach, dass es aufhört… schluchzte er.
Doch sein Vater Thomas rief keinen Krankenwagen. Stattdessen band er die gesunde Hand seines Sohnes am Bett fest, damit er den Gips nicht berühren konnte. Nicht weil er böse war. Sondern weil er erschöpft war. Und weil seine neue Ehefrau ständig behauptete, Lucas habe „psychische Probleme“.
Vanessa stand mit verschränkten Armen an der Tür.
— Du machst das Richtige, sagte sie ruhig. Der Arzt hat verboten, dass er diesen Arm bewegt.
Lucas zog weinend an den Gurten.
— Da ist etwas drin… etwas beißt mich…
Vier Tage zuvor hatte sich Lucas in der Schule den Arm gebrochen. Die Ärzte hatten ihm einen Gips angelegt und ihn nach Hause geschickt. Doch seit seiner Rückkehr schrie der Junge jede Nacht vor Schmerzen. Er kratzte so sehr am Gips, dass seine Fingernägel beschädigt wurden. Und immer wieder sagte er denselben Satz:
— Da bewegt sich etwas im Gips…
Doch Vanessa hatte immer eine Erklärung. Sie sagte, Lucas hasse sie, weil sie seine verstorbene Mutter ersetzt habe. Seit Claires Tod wurde Lucas von Madame Rosa betreut. Rosa kannte dieses Kind besser als jeder andere. Und sie glaubte nicht, dass er log.
— Herr Martin… dieses Kind leidet wirklich… sagte sie leise.
Doch Vanessa unterbrach sie sofort.
— Sie sind keine Ärztin, Rosa.
— Ich muss keine Ärztin sein, um echte Schmerzen bei einem Kind zu erkennen.
Stille erfüllte das Zimmer. Lucas weinte weiter, bis er vor Erschöpfung einschlief. Um 6:07 Uhr morgens saß Thomas mit kaltem Kaffee in seinem Büro. Plötzlich kam Madame Rosa herein und hielt eine tote rote Ameise in der Hand.
— Ich habe das in Lucas’ Bett gefunden.
Thomas runzelte die Stirn.
— Die kam sicher von draußen…
Doch Rosa flüsterte:
— Nein… sie kommen aus dem Gips.
Ein Schauer lief Thomas über den Rücken. Sofort ging er in das Zimmer seines Sohnes. Als er eintrat, bemerkte er einen schrecklichen Geruch. Einen fauligen, unnatürlichen Geruch. Er kam aus dem Gips. Rosa hatte bereits eine Schere und ein Werkzeug vorbereitet, um den Gips aufzuschneiden.
— Wir müssen ihn öffnen, sagte sie.
— Aber was, wenn der Knochen beschädigt wird? murmelte Thomas.
— Wenn wir noch länger warten, könnte er seinen Arm verlieren.
In diesem Moment erschien Vanessa in der Tür.
— Was macht ihr da? fragte sie nervös.
— Wir öffnen den Gips, antwortete Rosa.
— Nein! Der Arzt hat verboten, ihn anzufassen!
Thomas sah seine Frau an. Und zum ersten Mal bemerkte er etwas. Vanessa hatte keine Angst um Lucas. Sie hatte Angst davor, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
— Vanessa… warum hast du Angst davor, dass wir den Gips öffnen? fragte er langsam.
Vanessas Gesicht wurde blass. Lucas stöhnte schwach:
— Papa… sie bewegen sich noch immer…
Rosa schaltete das Werkzeug ein. Der Gips begann zu reißen. Lucas schrie vor Angst.
— Sie sind da drin…
Thomas hielt zitternd die Schultern seines Sohnes fest.
— Vergib mir… es tut mir leid…
Lucas sah ihn weinend an.
— Du hast mich festgebunden…
Endlich brach der Gips auf. Zuerst erfüllte ein schrecklicher Gestank das ganze Zimmer. Dann erschienen dunkle, feuchte Flecken. Und plötzlich—
Dutzende rote Ameisen krochen aus dem Gips hervor. Was danach geschah, erschreckte alle zutiefst… 👇 Lest die Fortsetzung im ersten Kommentar. 👇 👇
Doch wenige Sekunden später bewegte sich erneut etwas im geöffneten Gips. Madame Rosa wich entsetzt zurück. Unter den feuchten Verbänden lag ein kleiner Beutel voller verfaultem Fleisch. Das war es, was seit Tagen die Ameisen angelockt hatte. Thomas drehte sich langsam zu Vanessa um. Sein Gesicht wurde kreidebleich.
Dann brach Lucas in Tränen aus:
— Sie kam nachts… sie hat das in meinen Gips gelegt, während du geschlafen hast…
Thomas hatte das Gefühl, sein Herz würde stehen bleiben.
— Warum würdest du so etwas tun?! schrie er.
Doch Vanessa lächelte kalt.
— Weil, wenn dein Sohn verschwinden würde… das ganze Vermögen uns gehören würde.
Eine eisige Stille erfüllte das Zimmer. Dann plötzlich—
Thomas presste eine Hand auf seine Brust. Langsam lief Blut aus seiner Nase. Und Vanessa flüsterte mit einem furchteinflößenden Lächeln:
— Das wahre Gift… war nicht für das Kind bestimmt… 😨

